Du schreibst in deinem Buch, dass die Welt Jesus und seine Nachfolger hassen wird. Aber ihr seid doch die Coolen. Habt ihr Hass erlebt?
Wir müssen nur manche Blogs lesen … (grinst)
Aber du hast ja sicher ohnehin keinen Computer...?! (grinst)
Doch, schon – selbst hergestellt natürlich (lacht). Unser Ziel ist nicht, gemocht oder gehasst zu werden, sondern Wahrheit in Liebe zu sagen. Um ehrlich zu sein: Ich wurde schon von Konservativen wieder ausgeladen und genauso von einer sehr angesehenen Schule in den Staaten, die Angst hatte, ich wäre zu konservativ und würde dort missionieren. Aber ich glaube, genauso ging es Jesus und so sollte es uns ergehen.
Du lebst in der Gemeinschaft „The Simple Way“. Wie sieht die Gemeinschaft aus?
Sie ist organisch, lebendig und verändert sich darum ständig. Wir haben angefangen, als sechs von uns in ein Reihenhaus in Philadelphia gezogen sind. Das brannte nieder und jetzt leben wir in verschiedenen Häusern im selben Viertel. Die Formen variieren und wir haben schon viele Fehler gemacht. Aber was wir gut machen ist, dass wir uns als Partner betrachten und einander mit unseren Begabungen und Berufungen unterstützen: Eine hat zwei Kinder aus der Nachbarschaft unter ihre Fittiche genommen, ein Filmemacher hat sein Studio in einem alten Friseurgeschäft im Stadtviertel untergebracht. Wir sind ein Teil im Leben der anderen und in Gottes erlösendem Handeln in der Nachbarschaft. Wir nennen uns ein Netz aus subversiven Freunden. Wir haben Morgengebete zusammen, essen gemeinsam, bauen Gemüse in Gemeinschaftsgärten an.



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