Die kalifornische Band um Michael J. Pritzl ist seit genau zwanzig Jahren Garant für authentischen Indierock mit Do-it-yourself-Ethik. Im Sommer war sie einen Monat lang auf Europatour
The Violet Burning ist das Projekt des Gitarristen und Songschreibers Michael J. Pritzl, der für die inzwischen über zehn veröffentlichten CDs mit vielen wechselnden Musikern arbeitete – darunter beispielsweise Jeff Schroeder, dem neuen Smashing-Pumpkins-Gitarristen. Michaels geistlicher Hintergrund ist die Vineyard- Bewegung und die Legende besagt, dass das musikalische Urgestein Derry Daugherty von The Choir ihm einst einen Gitarrenverstärker schenkte, weil er Gottes Berufung zum Musiker in ihm sah. Die erste CD „Chosen“ erschien 1991 und aus dieser Zeit existiert auch eine Vineyard-CD, auf der Michael den Worship leitet. Nach Verträgen mit christlichen sowie säkularen Labels ist die Band seit einigen Jahren im Alleingang unterwegs. Die letzte reguläre CD trug den Titel „Drop-Dead“ und zelebrierte düsteren New-Wave-Rock. Zuletzt erschien die Live-CD „Sting Like Bees And Sing“. Timm Ziegenthaler traf Michael Pritzl zwischen Gottesdienst und Konzert bei den Jesus Freaks in D-Münster.
Seitdem ihr vor über zehn Jahren auf der Christmas Rock Night zum ersten Mal in Deutschland aufgetreten seid, seid ihr regelmäßig zurückgekommen, um auf Festivals zu spielen und zu touren. Was zieht euch so hierher?
Der Grund seid ihr, sind die Christen, die ernsthaft Gott lieben und obwohl sie straucheln und hinfallen, sich nach Gott ausstrecken und ihn anbeten. Bei euch zu sein, ist so ein Segen für uns. Vorhin in der Anbetung waren wir so berührt von dem, was da in diesem Raum passiert ist. Ich liebe die Jesus-Freaks- Bewegung, weil sie mehr ist als nur ein Style. Ihr akzeptiert viele verschiedene Styles und Arten von Menschen, und ich kann an euch sehen, dass Gott uns so annimmt wie wir sind.
Wie ist dein Eindruck von der christlichen Musikszene?



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